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Digitale Bürgerbeteiligung: Klimaschutz mit und für die Menschen

Bis Ende September läuft die Digitale Bürgerbeteiligung: Klimaschutz mit und für die Menschen. Den Startknopf zur Online-Bürgerbeteiligung drückten symbolisch (von links): Landrat Marco Voge, Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper und die Klimaschutzbeauftragte Petra Schaller. Foto: Hannah Heyn / Märkischer Kreis
Bis Ende September läuft die Digitale Bürgerbeteiligung: Klimaschutz mit und für die Menschen. Den Startknopf zur Online-Bürgerbeteiligung drückten symbolisch (von links): Landrat Marco Voge, Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper und die Klimaschutzbeauftragte Petra Schaller. Foto: Hannah Heyn / Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 05.09.2022

Mit dem Teilkonzept „Wasser“ bekommt der Kreis den ersten Baustein seines Klimafolgenanpassungskonzeptes (KFAK). Dabei stehen die Anpassung an zwei Klimafolgen besonders im Fokus: häufiger auftretender Wassermangel und heftiger werdende Regenereignisse. Bis zum fertigen Konzept in 2023 werden weitere Fachgespräche mit den Städten und Gemeinden geführt sowie begleitende Workshops für die Einbindung aller im Kreis betroffenen Akteure angeboten.

Auch die Bürgerinnen und Bürger im Märkischen Kreis sind wichtige Akteure in diesem Prozess. Landrat Marco Voge, die Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper und die Klimaschutzbeauftragte Petra Schaller drückten jetzt den Startknopf für ein digitales Beteiligungsformat, das sich an alle Bürgerinnen und Bürger im Kreis richtet. Sie können auf der Online-Plattform bis Ende September persönliche Erfahrungen schildern, Hinweise geben, Vorschläge und Bedenken äußern. Sämtliche Rückmeldungen werden anschließend von den beauftragten Büros ausgewertet und fließen bei der weiteren Ausarbeitung des Anpassungskonzepts mit ein. Ziel des Kreises ist es, Klimaschutz mit und für die Menschen in der Region zu machen.

„Das Klimafolgenanpassungskonzept ist eine enorm wichtige Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser bei uns im Kreis. Mit der Online-Befragung binden wir die Bürgerinnen und Bürger dieser Region ganz bewusst in den Prozess mit ein und möchten erfahren, wo sie Optimierungsbedarf im Kreis sehen. Jeder Hinweis aus der Bevölkerung kann dabei helfen, konkrete Maßnahmen vor Ort zu entwickeln“, sagt Landrat Marco Voge, der sich auf eine rege Resonanz am digitalen Beteiligungsprozess freut.

Beteiligungsplattform

Der Link zur Beteiligungsplattform steht auf der Homepage des Märkischen Kreises:

Hier geht es zur Beteiligung! 

Hier kann mittels Adresssuche der gewünschte Standort eingegeben und über die Kommentarfunktion (ein Plus-Zeichen) können Hinweise und Anmerkungen abgeschickt werden. Wo müssen Durchlässe gegebenenfalls vergrößert werden? Wo sollte der Überflutungsschutz verbessert, wo zum Beispiel schattenspendende Bäume gepflanzt werden? Wo fehlen Möglichkeiten zur Versorgung mit Trinkwasser? Welches Waldstück oder welcher Gewässerabschnitt sollte naturnaher gestaltet sein? Diese und weitere Gedanken können online mitgeteilt werden.

Den Auftrag für das Teilkonzept „Wasser“ hatte die Kreispolitik am 2. Juni 2021 erteilt. Bereits unmittelbar danach hatte die Umweltverwaltung des Märkischen Kreises die entsprechende Ausschreibung auf den Weg gebracht. Dabei geht es sowohl um die Fragen nach den Auswirkungen von „zu wenig Wasser“ als auch von „zu viel Wasser“. In den vergangenen Jahren waren die Sommer oft mit zunehmender Trockenheit verbunden, in diesem Jahr auch mit verheerenden Waldbränden. Im Juli 2021, als das Tief „Bernd“ für eine Hochwasserkatastrophe allen voran in Altena sorgte, zeigte sich, wie relevant die Erarbeitung des Teilkonzepts für den Kreis auch für zunehmende Starkregenereignisse ist. Gefragt sind nun Ideen, wie sich die Menschen im Kreis besser auf solche Gefahren und Schäden vorbereiten können.

Weitere Informationen zum öffentlichen Beteiligungsprozess:

Petra Schaller, Klimaschutzbeauftragte, Telefon 02351 966 6361,

p.schaller@maerkischer-kreis.de

 

Zuletzt aktualisiert am: 05.09.2022