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Neues zum Brandschutzzentrum Rosmart und zur Rettungswache Halver

Das Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum in Rosmart. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis
Das Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum in Rosmart. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis

Pressemeldung vom 24.02.2021
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Der Märkische Kreis investiert rund 22,5 Millionen Euro in das Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum. Im Gewerbepark Altena-Rosmart entsteht auf einer Fläche von mehr als 22.000 Quadratmetern ein moderner, praktischer und funktionaler Bau. Nach der Fertigstellung Mitte April werden hier 63 Frauen und Männer tätig sein. Der Einzug der Verwaltung des Rettungsdienstes und der Mitarbeiter des Brand- und Bevölkerungsschutzes sollen ab dem 12. März erfolgen. Das berichtete Markus Rahrbach, Projektleiter Gebäudemanagement, im Bau- und Straßenausschuss des Märkischen Kreises. Bis dahin sollen Fahrzeug- und Übungshalle fertiggestellt sein. Die Übungshalle, das Herzstück des Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum, ist 1000 Quadratmeter groß und für Aus- und Weiterbildung bestens ausgestattet. An die Übungshalle angebaut sind ein Übungshaus und ein Übungsturm, welche durch die Feuerwehren nass beübt werden können. Der Ausbildungsbetrieb soll im Mai starten. Dann werden jährlich 575 Rettungsdienstkräfte sowie 650 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz geschult. Zusätzlich werden dort noch 1.400 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner die jährliche Belastungsübung für ihre Atemschutztauglichkeit absolvieren.


Aktuell, erläuterte Markus Rahrbach, wird die Leitstellentechnik eingebaut. Der Umzug der Leitstelle ist Mitte April dieses Jahres vorgesehen. Darüber hinaus gab es am Dienstag eine gute Nachricht aus dem Rathaus Altena: Das Bauamt erteilte die Genehmigung für die Inbetriebnahme des Gebäudes. Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschuss möchten, sofern es die Corona-Situation bis dahin zulässt, bei der nächsten Sitzung am 16. Juni im neuen Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum Rosmart tagen. Dafür sind die großen Schulungsräume geeignet.


Rettungswache Halver: Baubeginn voraussichtlich im Mai


Über den aktuellen Stand des geplanten Neubaus der Rettungswache Halver informierte Manfred Fischer, Leiter des Gebäudemanagements des Märkischen Kreises. „Hintergrund ist, dass die Bestandswache in Oeckinghausen nicht mehr der DIN entspricht. Es ist geprüft worden, das Bestandsgebäude zu verändern oder zu erweitern. Auf Vorschlag der Verwaltung hat der Kreistag dann entschieden, eine neue Rettungswache zu bauen“, sagte Fischer. Gemeinsam mit der Stadt Halver habe der Kreis nach einem geeigneten Grundstück gesucht – und dieses schließlich im Bereich Bocherstück an der Bundesstraße 229 in Höhe Oeckinghausen gefunden.


Der Märkische Kreis und die Stadt Halver rechnen damit, dass die Bezirksregierung Arnsberg im April die Zustimmung zur Änderung des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans erteilt. Die Genehmigung vorausgesetzt, kann dann im Mai mit dem Neubau der Rettungswache Halver begonnen werden. Bis dahin soll die Erschließungsstraße fertiggestellt sein


Der Neubau, für den der Kreis voraussichtlich 3,8 Millionen Euro investiert, umfasst unter anderem drei Fahrzeughallen, eine Lagerhalle, die bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt in eine Fahrzeughalle umgebaut werden kann, sowie Lager-, Büro- und Funktionsräume. Sollte der Baubeginn wie erhofft im Mai dieses Jahres erfolgen, wird mit der Fertigstellung im Juni 2022 gerechnet.

Zuletzt aktualisiert am: 24.02.2021