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„Perpetuum mobile“

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Neujahrskonzerte des Märkischen Jugendsinfonieorchesters im Januar 2020

Sonntag, 12.01.20, 17:00, Neujahrskonzert

Aula des Gymnasiums Letmathe, Aucheler Straße 6, Iserlohn  

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Eintritt: 15 €
Ermäßigt*: 10 €

Vorverkauf:
• Kleine Buchhandlung, Hagener Str. 19, 58642 Iserlohn, 02374 10109
• Sekretariat Gymnasium Letmathe, Aucheler Str. 6, 58642 Iserlohn 02374 935880

*Kinder und Jugendliche, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte

Sonntag, 19.01.20, 17:00, Neujahrskonzert

Festsaal Riesei, Stadionstraße 50, Werdohl

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Eintritt: 10 €
Ermäßigt**: 5 €

Vorverkauf:
• Stadtbücherei Werdohl, Freiheitstr. 1, 58791 Werdohl, Tel. 02392/2073
• Stadt Werdohl, Abt. Kultur, Rathaus, Goethestr. 51, 58791 Werdohl, Zimmer 103 + 213, Tel. 02392/917-247 + 917-335

**Kinder und Jugendliche, Schüler, Studenten

  • Carl Michael Ziehrer (1843 – 1922), Die Landstreicher / Marsch op. 493, "Der Zauber der Montur
  • Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Coriolan Ouvertüre 
  • Julius Fučík (1903 – 1943), Florentiner Marsch • Samuel Barber (1910 – 1981), Adagio for Strings 
  • Johann Strauss Jr. (1825 – 1899), Tritsch-Tratsch-Polka 
  • N.N. Blechbläserensemble 
  • Edvard Grieg (1843 – 1907), Präludium aus „Aus Holbergs Zeit“ für Streicher 
  • Giacomo Puccini (1858 – 1924), Intermezzo aus „Suor Angelica“ 
  • Johann Strauss Jr. (1825 – 1899), Perpetuum mobile 
  • Josef Strauss (1827 – 1970), Sphärenklänge 
  • Johannes Brahms (1833 – 1897), Ungarischer Tanz Nr. 21 in e Moll Änderungen vorbehalten

Leitung: Tim Hüttemeister

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Tim Hüttemeister erhielt als Jugendlicher zunächst Posaunen- und Klavierunterricht und war als Posaunist auch einige Zeit im Märkischen Jugendsinfonieorchester aktiv. Nachdem er Dirigierschüler von Prof. David de Villiers (Folkwang Universität der Künste) in Essen war und bei Dr. Immanuel Ott und Prof. Dr. Markus Roth das Schwerpunktfach Musiktheorie studiert hatte begann er zum Wintersemester 2016/2017 seinen Bachelor in Orchesterdirigieren bei Prof. Florian Ludwig an der Hochschule für Musik in Detmold. Ihm assistierte er zuletzt bei Bruckners 7. Sinfonie.

Orchestererfahrungen sammelte er bisher unter anderem in Dirigaten bei den Hochschulorchestern in Essen und Detmold, bei den Orchestern des Theaters Bremerhaven und des Landestheaters Detmold, der Philharmonie Südwestfalen, sowie dem philharmonischen Orchester Hagen. 2017 führte er in Detmold im Rahmen eines Werkstattabends mit Studenten im dortigen Sommertheater Mozarts "Così fan tutte" auf und engagiert sich dort außerdem immer wieder mit verschiedenen Ensembles auch im Bereich der Neuen Musik. 2019 dirigierte er zwei Kooperationskonzerte der Musikhochschule Detmold mit der Folkwang Universität der Künste in Essen u. a. mit Dvořáks 8. Sinfonie.

Außerdem engagiert er sich für die Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe des Schott Verlages unter Prof. Dr. Joachim Veit und ist dort zuletzt beteiligt an einer Neuausgabe von Webers Freischütz. Bisherige Stipendien erhielt er unter anderem vom Richard-Wagner-Verband Region Rhein-Sieg e.V. Im Juli 2019 besuchte er einen Meisterkurs bei Prof. Nicolás Pasquet (Weimar) in Sofia, Bulgarien und Ende 2019 war er für ein vergütetes Praktikum als Solorepetitor für zwei Produktionen am Theater in Hof engagiert.

Das MJO war für den Jugendlichen das Orchester, das in ihm den Wunsch Dirigent zu werden reifen ließ und bei dem er sich in diversen Phasen immer wieder als Dirigent ausprobieren konnte, so zum Beispiel während seiner Zeit als Posaunist zuletzt bei dem Jubiläumskonzert zum 25-jährigen Bestehen des Orchesters 2014 in Hemer. Seit 2017 assistiert er Thomas Grote dort regelmäßig und dirigierte zuletzt Konzerte mit Werken wie Brahms 4. Sinfonie oder auch Strawinskys "Le Sacre du Printemps".

Zu Beginn des neuen Jahres trifft sich das Märkische Jugendsinfonieorchester wieder zu seiner jährlichen Winterphase. Die nachfolgenden Neujahrskonzerte stehen dann unter dem Motto "Perpetuum mobile". Unter einem "Perpetuum mobile" versteht man eine sich ständig bewegende Konstruktion, die ohne weitere äußerliche Energiezufuhr immerfort zusätzliche Arbeit verrichten kann. Erkenntnisse aus der Physik zeigen uns zwar, dass dies auf Basis der Grundkräfte nicht existieren kann, dennoch versuchen Tüftler auf der ganzen Welt seit Jahrhunderten eine solche Maschine zu realisieren. Auch das Märkische Jugendsinfonieorchester ist wohl eine solche "Maschine". Wenn auch leider nicht ohne äußerliche Energiezufuhr realisierbar, so feierte das Orchester doch erst 2019 sein 30-jähriges Bestehen und hat in dieser Zeit eine große Anzahl jugendlicher Musiker an die Orchesterliteratur herangeführt. Auch im kommenden Jahr soll dies weiterhin so sein und wir wollen Sie einladen, sich gemeinsam mit unserem Orchester in unseren klassischen Neujahrskonzerten auf das neue Jahr 2020 einzustimmen.

In der Musik meint ein "Perpetuum mobile" ein Instrumentalstück virtuosen Charakters in dem schnelle Notenwerte von Anfang bis Ende unter hohem Schwierigkeitsgrad gleichbleiben. Dieses wurde maßgeblich von Komponisten wie Paganini oder auch Mendelssohn-Bartholdy geprägt. Doch auch Johann Strauss (Sohn) schuf eine Schnellpolka mit dem Namen "Perpetuum mobile - ein musikalischer Scherz", wobei der Titel hier mehr auf das immer gleichbleibende Begleitmuster und die zugrundeliegenden Harmonien zu beziehen ist. Neben Klassikern wie dem "Florentiner Marsch" von Julius Fučík oder der "Tritsch-Tratsch-Polka" von Johann Strauss (Sohn) erwartet Sie auch das Intermezzo aus der einaktigen Oper "Suor Angelica" von Giacomo Puccini in der es um die ehemals Adlige Angelica geht, die ein uneheliches Kind bekam und dafür von ihrer Familie verstoßen und in ein Kloster geschickt wurde. Dort wartet sie nun seit Jahren auf ein Lebenszeichen ihres Kindes, muss erfahren, dass es bereits gestorben ist und beschließt nun auch ihrem Leben ein Ende zu setzen - lyrische und tragische Musik die der Stilrichtung des Verismo alle Ehre macht und die einen Ruhepunkt neben all den schnellen und beschwingten Werken in unserem Programm bieten soll.

Ein Komponist der auch bei uns in keinem Fall fehlen darf und der durchaus auch im entfernten Sinne an ein "Perpetuum mobile" erinnert ist Ludwig van Beethoven, dessen 250. Geburtstag wir 2020 feiern. Das Märkische Jugendsinfonieorchester nutzt diese Gelegenheit um seine Ouvertüre zu dem Drama "Coriolan" aufzuführen, ein Stück das die Zerrissenheit des Titelhelden Coriolan thematisieren soll und das permanent durch innere Unruhe geprägt ist.

Außerdem werden sich in unseren Konzerten einige Instrumentengruppen separat vorstellen. So erwarten Sie nicht nur Stücke für Streicher, sondern auch unsere Blechbläser werden Ihnen einiges zu Gehör bringen und wir garantieren Ihnen, dass damit jeder auf seine Kosten kommen wird. So wie Sie dann davon ausgehen dürfen, dass wir auch unsere Neujahrskonzerte mit dem wohl populärsten Werk das ein solches Neujahrskonzert überhaupt haben kann beschließen werden, dürfen Sie sich auch garantiert auf ein abwechslungsreiches, sowohl beschwingtes als auch lyrisches Programm freuen, durch das Sie Tim Hüttemeister, unser Dirigent der anstehenden Konzertphase, führen wird.

Seien Sie herzlich eingeladen mit uns musikalisch das neue Jahr zu begrüßen - Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt

Frau Wolzenburg
02352 / 966-7044
m.wolzenburg@maerkischer-kreis.de

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Zuletzt aktualisiert am: 06.12.2019