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Berufliche Orientierung an Schulen in NRW

Informationen zu KAoA (Stand: 17. April 2020)

Mit der Einstellung des Unterrichtsbetriebs an den Schulen in Nordrhein-Westfalen sind ab Montag, 16.03.2020 auch alle Standardelemente im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ (KAoA) – bis auf weiteres ausgesetzt.

Außerschulisch stattfindende Standardelemente werden dementsprechend ebenfalls ausgesetzt, solange der Unterricht ruht. Dies betrifft insbesondere Berufsfelderkundungen, Schülerbetriebspraktika, Langzeitpraktika, Praxiskurse, Praxiselemente in der Sek. II und Veranstaltungen an Hochschulen zur Studienorientierung.

Auch während des Ruhens des Unterrichts können Inhalte der Beruflichen Orientierung als Lernaufgaben vermittelt werden. Die Abgangsschülerinnen und -schüler der Sekundarstufe I sollten im Rahmen der organisatorischen und personellen Möglichkeiten kontaktiert werden, um die Fortschritte der Übergangsgestaltung im Blick zu behalten.

Die folgenden Regelungen wurden in Absprache mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW getroffen.

Umsetzung von KAoA bei Wiederaufnahme des Unterrichts

Nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs soll der Prozess der Beruflichen Orientierung fortgesetzt und alle noch in der Jahresplanung des BO-Curriculums der einzelnen Schule anstehenden Standardelemente verpflichtend durchgeführt werden. Der Prozess der Beruflichen Orientierung darf nicht ausgesetzt oder abgebrochen werden.

Weitere Informationen - Schulministerium NRW

Mit der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ setzt das Land NRW ein umfassendes und verbindliches Übergangssystem von der Schule in den Beruf um.

Ein wichtiges Handlungsfeld der Initiative ist die Berufliche Orientierung der Schülerinnen und Schüler. An allgemeinbildenden Schulen aller Schulformen wurden verbindliche Standardelemente eingeführt. Sie beginnen in der achten Klasse der SEK I, bauen inhaltlich aufeinander auf und setzen sich in der gymnasialen Oberstufe fort. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, am Ende ihrer Schulzeit eine reflektierte und fundierte Entscheidung für den beruflichen Einstieg zu treffen.

Die kommunale Koordinierungsstelle KAoA, die beim Märkischen Kreis angesiedelt ist, unterstützt die Schulen in der Umsetzung der Standardelemente. Sie koordiniert die erforderlichen Abstimmungsprozesse mit den regionalen Akteuren, entwickelt Umsetzungsstrategien und stellt die Qualitätsentwicklung sicher.

Zuletzt aktualisiert am: 22.04.2020