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FAQ zur Coronalage

Bürgerauskünfte - Stand 22.05.2020

Inhalt:

1. Allgemeine Fragen

2. Fragen zu Verdachtsfällen, Infizierungen, Kontakten und Testverfahren

3. Arbeitsrechtliche Fragen und Betreuungs-Angelegenheiten

4. Schutzausstattung und Desinfektion

5. Fragen zur Corona-Einreise-Verordnung

6. Ordnungsrechtliche Zuständigkeiten, Pflichten, Genehmigungen, Beschwerden

7. Krankenhäuser, Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe sowie sonstiges rund um das Thema Gesundheit

1. Allgemeine Fragen


Nr.


Frage


Antwort


1.1


Wie wird das neue Virus übertragen?


Von Mensch zu Mensch. Es ist davon auszugehen, dass die Übertragung – wie bei anderen Grippeviren auch - primär über Sekrete der Atemwege erfolgt.


1.2


Wie macht sich das Virus bemerkbar?


Wie bei anderen Erregern von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber einhergehen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einigen Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung  führen.


1.3


Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?


Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten.


1.4


Kann man an diesem Virus sterben?


Ja. Besonders betroffen waren bisher ältere Menschen und/oder Menschen, die bereits an chronischen Grunderkrankungen litten.


1.5


Wie kann man sich schützen?


Gute Handhygiene, Husten- und Nies-Etikette sowie Abstand zu Erkrankten halten. Diese Maßnahmen schützen auch vor anderen akuten Atemwegserkrankungen, u.a. auch vor der Grippe.

 

Darüber hinaus müssen seit dem 27.04.2020 in der Öffentlichkeit Masken getragen werden. Näheres hierzu s. Punkte 6.5 und 6.6.

 

Umfangreiche Informationen zur Hygiene beim Husten und Niesen sowie zum Händewaschen werden durch die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung gestellt.


1.6


Gibt es eine Impfung?


Es wird an der Entwicklung eines Impfstoffes gearbeitet. Bisher ist aber keine sichere Schutzimpfung verfügbar.


1.7


Wie ist die Therapie?


Eine spezifische Therapie gibt es bisher nicht. Die Symptome werden nach ärztlicher Anordnung behandelt.


1.8


Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Virus betroffen?


Mittlerweile sämtliche Länder und Regionen


1.9


Besteht eine Gefahr, sich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem Virus anzustecken?


Eine derartige Übertragung ist nicht auszuschließen.

 

 

2. Fragen zu Verdachtsfällen, Infizierungen, Kontakten und Testverfahren


Nr.


Frage


Antwort


2.1


Was sollten Personen tun, die Sorge haben, sich infiziert zu haben?


Beim jeweiligen Hausarzt melden.


2.2


Ab wann wird getestet ?


Wenn sich der Betroffene mit Symptomen zunächst beim Arzt meldet und der Arzt das verordnet. Hierzu setzt sich der Arzt dann mit dem Märkischen Kreis in Verbindung.


2.3


Wie wird getestet ?


An Abstrichzentren (nur noch bis Ende Mai 2020) und mobil


2.4


An Abstrichzentren

Die Abstrichzentren werden bis Ende des Monats Mai 2020 geschlossen.

·         Patient meldet sich telefonisch beim Hausarzt

·         im Verdachtsfall ordnet der Hausarzt den Patienten an, daheim zu bleiben und sendet eine Überweisung per Fax (02351/966-7271) an den Kreis

·         der Kreis nimmt Kontakt mit dem Betroffenen auf, um Termin und Uhrzeit der Abstrichentnahme mit ihm abzusprechen

·         Der Märkische Kreis hat Abstrichstellen eingerichtet

·         Nach Mitteilung des Ortes und des Termins mit Uhrzeit, begibt sich der Verdachtsfall grundsätzlich selbst mit dem PKW zur Abstrichstelle.

·         der Test geht an ein Labor

·         sowie das Testergebnis vorliegt, wird der Patient und der Hausarzt informiert. Ist das Ergebnis positiv, wird per Ordnungsverfügung eine Quarantäne angeordnet.


2.5


Mobil


Das betrifft gebrechliche Personen sowie solche, die über keinen PKW verfügen.

Das Verfahren ist wie unter 2.4, nur hier suchen Mitarbeiter des Kreises den Patienten auf und führen den Abstrich durch (grundsätzlich zwischen 09.00 und 18.00 Uhr).


2.6


Können sich mobile Teams ausweisen?


Ja.


2.7


Abschließendes Abstrichverfahren bei positiven Fällen zum Ende der Quarantäne.


Beim positiv Getesteten mit leichtem Krankheitsverlauf:

Frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden: Quarantäne wird nach Absprache mit dem Gesundheitsamt ohne Abstriche aufgehoben

 

Nach vorangehendem Krankenhausaufenthalt:

Frühestens 14 Tage nach Entlassung aus dem Krankenhaus nach klinischer Besserung gemäß Punkt 1 und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden: Quarantäne wird nach Absprache mit dem Gesundheitsamt ebenfalls ohne Abstriche aufgehoben.

 

Bei Personal aus medizinischen und Pflege-Einrichtungen (inkl. ambulanter Einrichtungen):

Frühestens 14 Tage nach Symptombeginn und Symptomfreiheit seit mind. 48 Stunden gibt es 2 Abstriche im Abstand von 24 Stunden. Ist das Ergebnis negativ, wird die Quarantäne aufgehoben.


2.8


Infos für Patienten zum Umgang mit dem QR-Code auf dem Smartphone


In dem Labortütchen wird der QR-Code beigelegt. Diesen bekommt der Patient nach Beprobung ausgehändigt. Damit kann er über sein Smartphone das Ergebnis selbst abfragen, in dem die Handykamera über den QR-Code gehalten wird. Dort erscheint ein Link vom Labor Gelamed. Nach Bestätigung öffnet sich ein Browserfenster und das Ergebnis wird angezeigt.

Diese Möglichkeit besteht am Folgetag ab 18:00 Uhr.

 

Der Patient erhält hierzu ein eine kurze Beschreibung zum gesamten Ablauf.

 


2.9


Wer bezahlt den Test ?


Krankenkasse


2.10


Was sind Kontaktpersonen


Personen mit einem Kontakt zu einem bestätigten Fall von COVID-19 ab dem 2. Tag vor Auftreten der ersten Symptome. Das Ende der infektiösen Periode ist momentan nicht sicher anzugeben.


2.11


Was sind Kontaktpersonen der Kategorie I

·         Personen mit mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.

·         Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.

·         Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (unter 2m), ohne verwendete Schutzausrüstung.


2.12


Was sind Kontaktpersonen der Kategorie II

·         Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten, z.B. Klassenzimmer, Arbeitsplatz, jedoch keinen mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit dem COVID-19-Fall hatten.

·         Familienmitglieder, die keinen mindestens 15-minütigen Gesichts- (oder Sprach-) kontakt hatten.

·         Medizinisches Personal, welches sich ohne Verwendung adäquater Schutzbekleidung im selben Raum wie der bestätigte COVID-19-Fall aufhielt, aber eine Distanz von 2 Metern nie unterschritten wurde.

 


2.13


Wird bei K 1-Personen Quarantäne angeordnet?


Ja, für 14 Tage. Soweit keine Symptome auftauchen, ist die Quarantäne nach 14 Tagen automatisch beendet, ohne dass die betroffene Person nochmals kontaktiert wird (weder schriftlich noch mündlich).


2.14


Werden K 1-Personen weiterhin täglich vom Gesundheitsamt kontaktiert?


Nein, die Personen sollen sich selbst nur beim Arzt melden, wenn sie Symptome verspüren.


2.15


Wird bei jeder K 1-Person noch ein Abstrich vorgenommen?


Nein, ein Abstrich wird nur noch vorgenommen, wenn die Person Symptome hat und der Arzt sie an den Kreis überweist. Vom Kreis wird sie dann angerufen, um einen Abstrichtermin abzustimmen.


2.16


Darf die K 1-Person trotz angeordneter Quarantäne zur Abstrichstelle fahren?


Ja, aber nur

·         allein im Auto,

·         direkt zur Abstrichstelle,

·         von dort direkt wieder nach Hause.


2.17


Was ist mit K 1-Personen, die nicht in der Lage sind selbst zu fahren?


Diese Personen werden weiterhin vom mobilen Team aufgesucht.


2.18


Quarantäne auch schon für Verdachtsfälle?


Bei Verdachtsfällen wird bis zur Vorlage des Abstrichergebnisses eine freiwillige Quarantäne nur empfohlen. Das gilt auch für alle anderen im Haushalt lebenden Personen. Sobald das Testergebnis vorliegt, erhalten die Betroffenen Nachricht. Ist das Ergebnis positiv, werden sie per Bescheid (mündlich und schriftlich) offiziell in Quarantäne gesetzt. Das ist dann auch nicht mehr freiwillig, hieran sind die Betroffenen gebunden.


2.19


Gibt es ständigen telefonischen Kontakt zwischen Verdachtsfällen und Gesundheitsamt?


Nein


2.20


Wenn das Gesundheitsamt "freiwillige" Quarantäne empfiehlt (z. B. Verdachtsfall oder Kategorie II), gibt es dazu eine schriftliche Vorlage/ Bescheinigung für Arbeitgeber?


Nein. Und hierfür gibt es auch keine Ordnungsverfügung.


2.21


Bekommen Ärzte per Fax oder E-Mail die Befunde?


Grundsätzlich per Fax. Die meisten Labore schließen E-Mails zur Übermittlung aus.


2.22


Wie sollen Ärzte mit Personen umgehen, die angeben, mit positiv getesteten in Kontakt gestanden zu haben?


Grundsätzlich ermittelt eh das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen. Sollte sich dennoch jemand beim Arzt melden, soll dieser Symptome abfragen und ggf. Überweisung an den Märkischen Kreis zur Abstrichentnahme ausstellen.


2.23


Wie melden Ärzte oder Einrichtungen einen positiv getesteten Fall?


In solchen Fällen, geht die Meldung mit dem Laborbefund an das Gesundheitsamt mit der Fax-Nr.: 02352/966-7164


2.24


Fragen zur Dauer zwischen Abstrichen und Ergebnissen


Hierzu lässt sich keine klare Aussage treffen. Je nach Auslastung der Labore kann das mehrere Tage dauern.

3. Arbeitsrechtliche Fragen und Betreuungs-Angelegenheiten


Nr.


Frage


Antwort


3.1


Kann ein Arbeitsgeber Tests verlangen ?


NEIN


3.2


Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen


1. Verdachtsfälle und positive Fälle:

Arzt kann für einige Tage AU ausstellen; positive getestete Fälle erhalten eine Ordnungsverfügung zur Quarantäne. Auch das gilt für den Arbeitgeber.

 

2. Kontaktpersonen Kategorie I:

Erhalten Ordnungsverfügung zur Quarantäne. Diese OV gilt als Nachweis für den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber bekommt die weiterlaufenden Lohnkosten erstattet.


3.3


Besonderer Betreuungsbedarf (Notbetreuung) von Kindern in Kitas und Schulen


Eine solche Betreuung ist bei Eltern vorgesehen, die in Tätigkeitsbereichen der Anlagen 1 und 2 der Coronabetreuungs-VO eingesetzt sind und keine andere Betreuungsmöglichkeit finden.


3.4


Wer entscheidet das?


Die jeweiligen Leitungen der Einrichtungen.


3.5


Welche Voraussetzung ist zu erfüllen?

·         Nachweis, dass mindestens ein Elternteil bzw. eine sorgeberechtigte Person nicht in der Lage ist, die Betreuung zu übernehmen, weil sie in einem der Anlage 1 oder 2 der VO genannten Bereich tätig ist

·         hierzu bedarf es der schriftlichen Erklärung des Arbeitgebers oder Dienstherrn

·         Selbstständige verfassen eine Eigenerklärung


3.6


Alleinerziehende Mütter oder Väter


Alleinerziehende Elternteile, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen oder die sich aufgrund einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden, haben ab dem 27. April 2020 Anspruch auf die Teilnahme ihres Kindes an der Notbetreuung, sofern eine private Betreuung nicht anderweitig organisiert werden kann.

Dies gilt für jede Erwerbstätigkeit des alleinerziehenden Elternteils, unabhängig von der Auflistung der Tätigkeitsfelder, die sich aus der Anlage der CoronaBetrVO ergeben.


3.7


Was genau sind Schlüsselpersonen?


Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung dient.

Des Weiteren zählen hierzu Angehörige von Berufsgruppen, zu denen die Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens gehört (wie halt Energieversorgung, Telekommunikation usw.).


3.8


Fragen zu finanziellen Entschädigungen insgesamt


Die Betriebe sollen sich grundsätzlich in solchen Fragen (besonders bei Anträgen) zunächst an ihre Hausbanken wenden. Weitere Infos sollen sie bei ihren Branchenverbänden, Innungen u. s. w. einholen.


3.9


Fragen zur Erstattung fortgesetzten Arbeitsverdienstes/Lohnfortzahlung in Zusammenhang mit COVID-19


Anspruchsteller wenden sich an:

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Von-Vincke-Str. 23-25

48143 Münster

Tel.: 0251/591-01

 

E-mail: ser@lwl.org

 

4. Schutzausstattung und Desinfektion


Nr.


Frage


Antwort


4.1


Grundsätzliches zu Fragen nach Schutzausstattung


Einige Artikel sind bundesweit noch knapp. Der MK erhält Zulieferungen von Land und Bund, die wiederum nach Priorität verteilt werden (s. auch Punkt 4.2). Anfragen per E-Mail sind an das Postfach des Krisenstabes (
krisenstab-mk@maerkischer-kreis.de) weiterzuleiten.


4.2


Prioritäten bei der Verteilung von Schutzausstattung und Desinfektionsmitteln


Bei einer Verteilung werden zur Zeit erst

·         Krankenhäuser,

·         Rettungsdienst,

·         Pflegeeinrichtungen und Pflegeambulanzen bedacht.


4.3


Wie sieht das aus mit Praxen für Physio- , Ergotherapien oder ähnlichen Einrichtungen?

·         Werden zur Zeit nachrangig bzw. gar nicht bedacht. Diese Betriebe sind nach wie vor auf den Handel angewiesen.

5. Fragen zur Corona-Einreise-Verordnung


Nr.


Frage


Antwort


5.1


Grundregel (§ 1)


Personen, die mehr als 72 Stunden im Ausland waren und dann nach Deutschland einreisen, müssen sich auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft begeben und diese 14 Tage nicht verlassen. Sie müssen sich beim Gesundheitsamt ihres Kreises bzw. ihrer kreisfreien Stadt melden.

 

Die Quarantäne kann vorzeitig aufgehoben werden, wenn sich die Person während der Quarantäne über den Hausarzt testen lässt und das Ergebnis negativ ist. Diese Ausnahmeregelung gilt ausschließlich für Auslandsrückkehrer.


5.2


Erhalten diese Personen eine Ordnungsverfügung?


Ja


5.3


Ausnahmen (§ 2)


Von der Grundregel sind ausgenommen:

·         Grenzpendler – also Personen, die täglich oder für bis zu 5 Tage durch ihren Beruf oder ihre Ausbildung (Schule, Hochschule) veranlasst ein- und ausreisen.

·         Personen, die im grenzüberschreitenden Personen-, Waren- und Gütertransport tätig sind.

·         Personen, deren Tätigkeit notwendig ist zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens

·         der öffentlichen Sicherheit und Ordnung

·         der Pflege diplomatischer und internationaler Beziehungen

·         der Funktionsfähigkeit des Rechtswesens

·         der Funktionsfähigkeit von Volksvertretung, Regierung und Verwaltung des Bundes, der Länder oder Kommunen

·         der Funktionsfähigkeit der Organe der EU oder internationaler Organisationen

Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Dienstherrn oder Arbeitgeber zu bescheinigen;

bei Mitgliedern des EU-Parlaments des Bundestages, Bundesrates oder eines Landtages genügt eine Eigenerklärung.

 

Ferner:

·         Personen, die einen triftigen Reisegrund haben. Darunter fallen vor allem soziale Gründe wie ein geteiltes Sorgerecht, dringende medizinische Behandlungen, Betreuung von Kindern, Pflege von Angehörigen, Beerdigungen, Hochzeiten und Ähnliches.

·         Saisonarbeitskräfte, hier gelten weiterhin die aktuellen gesetzl. Bestimmungen

·         Streitkräfte und Polizeivollzugsbeamte, die aus einem Auslandseinsatz zurückkehren

·       Durchreisende, die ohne Aufenthalt durch NRW reisen

6. Ordnungsrechtliche Zuständigkeiten, Pflichten, Genehmigungen, Beschwerden


Nr.


Frage


Antwort


6.1


Nagelstudios, Maniküre, Kosmetik, Massage, Friseure, Sonnenstudios, Fitnessstudios, Fußpfleger


Dürfen unter Auflagen wieder betrieben werden.
Tätowieren ist bis auf weiteres vorerst unzulässig.


6.2


Gaststätten, Restaurants


Dürfen unter Auflagen wieder betrieben werden.


6.3


Anfragen oder Anträge zur Genehmigung von Weiterführungen oder Wiedereröffnungen eines Betriebes (z. B.: Fußpflege, Fitnessstudios, Gastronomie etc.) oder

Veranstaltungen usw.


Sind an die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden zu richten, E-Mail-Eingänge entsprechend weiterzuleiten.


6.4


Beschwerden bzw. Meldungen von Bürgern, dass Hygiene – und Abstandsregeln angeblich nicht eingehalten werden


Sind an die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden zu richten, E-Mail-Eingänge entsprechend weiterzuleiten.


6.5


Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (§ 12a CoronaSchVO)

1.       in Verkaufsstellen und Handelsgeschäften, auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb von gastronomischen Einrichtungen sowie auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“, „Factory Outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen,  

2.       in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 m zum Kunden erbracht werden außer beim Führen eines Fahrzeugs im Straßenverkehr,

3.       in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,

4.       bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen.


6.6


Ausnahmen zur Maskenpflicht


Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Die Verpflichtung nach Satz 1 kann für Beschäftigte

durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas o.ä.)

ersetzt werden.


6.7


Gottesdienste


Unter Berücksichtigung der Hygiene- und Schutzkonzepte der Kirchen und Religionsgemeinschaften können Gottesdienste wieder stattfinden.


6.8


Gibt es Einschränkungen bei der Art von Bestattungen?


Nein

7. Krankenhäuser, Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe sowie sonstiges rund um das Thema Gesundheit


Nr.


Frage


Antwort


7.1


Besuche in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe


Besuche sind seit 09.05.2020 grundsätzlich unter Auflagen wieder möglich: Unter anderem sind das:

·         maximal ein Besuch pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen,

·         Besucher werden registriert und einem Kurzscreening unterzogen,

·         Besuche grundsätzlich in besonderen Besucherbereichen,

·         Im Ausnahmefall sind Besuche auch auf den Bewohnerzimmern möglich, z. B. wenn die Einrichtung keinen Besucherbereich hat oder bei bettlägerigen Bewohnern,

Vor Besuchen ist telefonisch Kontakt mit der Einrichtung aufnehmen.


7.2


Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge – und Rehabilitationseinrichtungen


Sind ab 20.05.2020 grundsätzlich wieder zulässig. Näheres regeln die Einrichtungen. Deshalb auch hier: Vor Besuch telefonische Kontaktaufnahme.


7.3


Anwesenheit von Vätern bei der Geburt ihres Kindes


Nach Absprache mit dem Krankenhaus


7.4


Wer untersucht Personen vor Aufnahme in einem Krankenhaus auf COVID-19?


Die Krankenhäuser selbst.


7.5


Wer untersucht Personen vor Neuaufnahme in einer Pflegeeinrichtung auf COVID-19, die sich nicht im Krankenhaus befanden?


Niedergelassene Ärzte bzw. Hausärzte. Kosten tragen die Krankenkassen


7.6


Tierarztpraxen


Bleiben nach wie vor geöffnet.

Zuletzt aktualisiert am: 29.05.2020